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Leistungsspektrum

Folgende Leistungen bieten wir in unserer Praxis an:

Magenspiegelung
Darmspiegelung
Chromoendoskopie
Dünndarm-Kapselendoskopie
Dickdarm-Kapselendoskopie
H2-Atemtest
Weitere diagnostische Leistungen

Endoskopiebefunde und Endoskopiebilder

Bitte klicken Sie auf die entsprechende Untersuchung, um weitere Informationen zu erhalten!
Bilder zu einigen Untersuchungen finden sie HIER oder im Menü unter Endoskopiebilder.

Magenspiegelung

Technische Durchführung:

Die Untersuchung wird nach einer Nüchternperiode von mindestens 6 Stunden durchgeführt. Vorzugsweise am Vormittag. Nach einer Rachenbetäubung mit einem Xylocain-Spray wird entweder unmittelbar danach oder je nach Wunsch und Indikation nach einer Injektion eines Beruhigungsmittels (Wirkstoff Midazolam – Handelsname Dormcium) das Videoendoskop eingeführt. Es folgt die Inspektion der Speiseröhre, des Mageneingangs, aller Magenabschnitte sowie des Zwölffingerdarms bis in den absteigenden Anteil. Nach der optischen Beurteilung werden je nach Befund und Indikation eine oder mehrere Gewebeproben entnommen. Ferner wird auch der Nachweis einer Helicobacter Pylori Infektion durch Schnelltest oder durch histologische Aufbereitung und Gewebeproben durch den Pathologen geführt.

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Darmspiegelung

Technische Durchführung:

Vorraussetzung ist die Vollständige Reinigung des Darms. Dies wird durch Abführmittel erzielt, die nach einer entsprechenden Vorschrift eingenommen werden müssen. In unserer Praxis wird eine Kombination von mehreren Substanzen verwendet. Die dafür erforderlichen Substanzen sowie die Einnahmevorschriften werden an unserem Empfang ausgegeben. In der Regel erfolgt die Vorbereitung einen Tag vor der Untersuchung. Die Untersuchung selbst wird in der Regel mit einer Beruhigungsinjektion durchgeführt, wobei die Dosis der Untersuchung angepasst werden kann. So können Schmerzen bei der Untersuchung verhindert werden. Während der Untersuchung erfolgt eine Überwachung mittels eines sog. Pulsoxymeters. Dieses Gerät überwacht die Sauerstoffversorgung und den Puls während der Untersuchung. Es wird schmerzlos an einen Finger oder an ein Ohrläppchen geklemmt. Die Untersuchung erfolgt mit einem Videoendoskop und kann vom Patienten auf Wunsch am Monitor mitverfolgt werden. Falls während der Untersuchung Polypen gefunden werden, können diese in der gleichen Sitzung mit einer Hochfrequenzschlinge abgetragen werden. Die Untersuchung umfasst in der Regel die gesamte Beurteilung des Dickdarms und ggf. auch die letzten Zentimeter des Dünndarms.

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Chromoendoskopie

Unter Chromoendoskopie versteht man das Aufbringen eines Farbstoffes auf die Schleimhaut von Magen und Darm zur besseren Kontrastierung. In unserer Praxis wird eine andere Technik benutzt, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Statt einen Farbstoff aufzusprühen wird mittels Ausblendung von einzelnen Frequenzen aus dem Lichtspektrum eine besondere Kontrastierung erreicht. Bei Fujinon heißt diese Form virtuelle Chromoendoskopie FICE. Bei anderen Herstellern werden andere Bezeichnungen verwendet.

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Dünndarm-Kapselendoskopie

Technische Durchführung:

Um Veränderungen im ca. 5m langen Dünndarm zu erkennen, die einer konventionellen endoskopischen Untersuchung nicht zugänglich sind, besteht die Möglichkeit, mittels einer Videokapsel, die vom Patienten wie eine Tablette eingenommen wird, genaue Einblicke in diese Darmabschnitte zu bekommen. Die Technik der Videokapsel ist im Bild dargestellt. Die Auswertung der ca. 55.000 gesendeten Bilder, die von einem Empfänger, den der Patient an einem Gürtel trägt, gespeichert werden, erfolgt mittels einer speziellen Software, die aus den Einzelbildern einen Videofilm animiert. Die Untersuchung wird nach ca. 6 Stunden beendet (Abnahme der Empfängereinheit). Die Kapsel hat dann in der Regel den Dünndarm vollständig passiert und wird auf natürlichem Wege ausgeschieden. Sie kann nicht wieder Verwendet werden.
Folgende Indikationen sind für die Kapsel-Endoskopie bereits etabliert: Blutungen, die durch Gastroskopie und Ileo-Koloskopie nicht erklärt werden konnten (bei diesen Indikatoren wird die Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen). Weitere Indikatoren: V.a.M. Crohn, Sprue, V.a. Tumore im Dünndarm. Die Erkennungsrate für diese Erkrankungen liegt mit über 70% recht hoch. Leider wird bei diesen Indikationen die Leistung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Kolonkapselendoskopie (Dickdarm)

Seit Ende 2011 ist die Kolonkapselendoskopie in unserer Praxis eingeführt.

Es handelt sich dabei um ein alternatives Verfahren zur Darstellung des Dickdarms mit Hilfe einer Videokapsel.
Diese Untersuchung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten können jedoch im Einzelfall auf Antrag von den gesetzlichen und den privaten Krankenkassen übernommen werden.

Indikationen:
Zur Krebsvorsorge, falls die standardmäßige Koloskopie nicht gewünscht wird (aus welchen Gründen auch immer), oder diese nicht vollständig möglich ist. Für Patienten mit hohem Risiko für die konventionelle Endoskopie (Blutungsrisiko, Verletzungsrisiko oder Risiken, die für eine Betäubung bestehen) kann die Kolonkapselendoskopie ebenfalls eine Indikation darstellen.
Die Untersuchung wird ohne Betäubung durchgeführt. Es ist keine Lufteingabe in den Darm notwendig. Sie ist somit schmerzfrei. Eine Strahlenbelastung findet nicht statt.
Ein Nachteil besteht darin, dass während der Untersuchung keine Proben genommen werden können, ebenso können auch keine Polypen entfernt werden, so dass eine Folgeuntersuchung in so einem Fall notwendig wird. Während der Untersuchung kann keine Spülung oder Absaugung von Verschmutzungen erfolgen, so dass die Darmreinigung vor der Untersuchung einen erheblichen Stellenwert bekommt.

Technik:
Die 2. Generation der Pillcam ColonKapsel verfügt über zwei Kameras mit einer variablen Bildrate von bis zu 35/s. abhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit der Kapsel. Die Bilder werden direkt auf einen Datenträger aufgezeichnet und können online verfolgt werden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.givenimaging.com

Klinische Daten:
Bisher sind zwei Studien zur Evidenz der Kolonkapselendoskopie veröffentlicht worden: Eliakim Endoskopie 2009 und Spada GIE 2011. Die Sensitivität liegt danach bei 84-89% , die Spezifität zwischen 76 und 95%. Beide Studien umfassen Patientenzahlen um 100.

Wann darf die Untersuchung nicht durchgeführt werden:
bei Verengungen im Magen Darm Kanal (Strikturen und Fisteln)
bei Schluckstörungen
bei Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen elektromagnetischen Implantaten (relativ)
in der Schwangerschaft
bei Kindern unter 8 Jahren (es liegen keine Daten vor)

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H2-Atemtest

Technische Durchführung:

H2-Atemtest besitzt einen hohen Stellenwert in der Diagnostik von Patienten mit Durchfallerkrankungen, Blähungen, übermäßigem Windabgang, Übelkeit sowie anderen uncharakteristischen Bauchsymptomen. Das Prinzip dieses Tests beruht auf der Bildung von Wasserstoff durch bakterielle Verstoffwechselung eines zugeführten Zuckers (z.B. Traubenzucker, Milchzucker, Xylit etc.) im Darm. Der Wasserstoff gelangt durch so genannte Diffusion vom Darm in die Blutbahn und von dort über den Lungenkreislauf in die Lungenbläschen, schließlich in die Atemluft. Die Menge an Wasserstoff lässt sich mit einem Gerät messen. Begleitend zu dieser Untersuchung wird eine Blutzuckermessung aus dem Finger oder dem Ohrläppchen vorgenommen. In der Regel dauert der Test ca. 2 Stunden. Vor dem Test ist eine Nüchterphase von 12 Stunden einzuhalten. 6 Stunden vorher dürfen keine Zigaretten geraucht werden.

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Weitere

Ultraschalluntersuchungen aller Organe,
Helicobacter Atemtest,
Laboruntersuchungen,
Hämorrhoidenbehandlung mittels Sklerosierung (Verödung) und/oder Gummibandligatur,

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